„Fake News“ ist der moderne Begriff für manipulative und inhaltlich falsch ergänzte Meldungen, die sich durch die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien rasant verbreiten. Dieses Phänomen ist keinesfalls neu, wird aber durch unsere zunehmende Abhängigkeit von den sozialen Netzwerken verstärkt. Jeder kann heutzutage einfach eine Meldung verfassen und nur die wenigsten die es lesen werden die Zuverlässigkeit der Quellen überprüfen. Welchen negativen Auswirkungen gezielte Fehlinformation haben können hat die Geschichte schon oft gezeigt.

Viele Politiker werden Opfer solcher Falschmeldungen, das zeigte das Beispiel des US-Präsidentschaftswahlkampf von Hillary Clinton und Donald Trump, wobei die beiden mit vielen falschen Informationen über vermeintliche Skandale und angebliche politische Absichten konfrontiert wurden. Vor allem die sogenannte E-Mail-Affäre von Hillary Clinton hat politisch hohe Wellen geschlagen.

Fake News haben jedoch nicht nur schlechte Auswirkungen auf Politiker, sondern auch auf uns. Generell scheinen Menschen in Deutschland und Österreich eher skeptisch zu sein, was die Vertrauenswürdigkeit von Nachrichten und Inhalten in Social Media angeht. Aber auch hier zeigen unterschiedliche Studien sehr unterschiedliche Bilder: Je nach Studie und Gesamtgröße vertrauen zwischen drei und 20 Prozent der Befragten Nachrichten aus Social Media.

Gastbeitrag von Sophie Blumenschein