Das Titelbild wurde mit der KI-Sora erstellt!

Diese Frage stellen sich viele Schüler, meistens kurz vor einer Schularbeit. Denn oft fühlt es sich so an, als würde Schule vor allem darauf trainieren, Prüfungen zu bestehen, Stoff auswendig lernen, wiedergeben, vergessen. Doch ist das wirklich der Sinn von Schule?

Prüfungen haben ohne Zweifel ihre Berechtigung. Sie zeigen, ob man sich mit einem Thema beschäftigt hat, und sorgen für eine gewisse Struktur. Ohne Tests würde wahrscheinlich weniger gelernt werden. Außerdem brauchen Lehrer eine Möglichkeit, Leistungen zu beurteilen. Das Problem ist jedoch, dass Prüfungen oft nur kurzfristiges Lernen fördern. Nach der Schularbeit ist der Stoff schnell wieder weg, besonders dann, wenn man ihn im Alltag nie braucht.

Das Leben außerhalb der Schule stellt ganz andere Anforderungen. Dort zählen Fähigkeiten wie selbstständig denken, mit Stress umgehen, im Team arbeiten oder Probleme lösen. Auch Dinge wie finanzielle Grundbildung, Kommunikation oder Zeitmanagement sind extrem wichtig, kommen im Unterricht aber oft zu kurz. Viele Schüler fragen sich deshalb: Warum lernen wir Dinge, die wir nie anwenden, während uns auf echte Herausforderungen niemand vorbereitet?

Vielleicht sollte Schule nicht entweder auf Prüfungen oder aufs Leben vorbereiten, sondern auf beides. Prüfungen könnten praxisnäher gestaltet werden, zum Beispiel durch Projekte, Präsentationen oder Gruppenarbeiten. Gleichzeitig könnte der Unterricht stärker auf reale Situationen eingehen, sei es im Berufsleben oder im Alltag.

Schule sollte kein Ort sein, an dem man nur für Noten lernt, sondern ein Ort, an dem man Fähigkeiten fürs Leben entwickelt. Denn am Ende zählt nicht nur, wie gut man eine Prüfung schreibt, sondern wie gut man mit dem echten Leben klarkommt.

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