Seit März sind wir Schüler alle zu Hause und verbringen unseren Alltag mit Distance-Learning. Viele von uns haben nicht gedacht, dass das einige Monate gehen wird, sondern wahrscheinlich nur ein paar Wochen. Aus ein paar Wochen wurden Monate. Die ersten paar Tage waren ein bisschen anstrengend. Bis man in so eine Routine reinkommt braucht man halt ein bisschen. Mir persönlich ist es leichter gefallen, wenn ich mir alles aufgeschrieben hab, bis wann etwas zu erledigen war. Damit ich den Überblick nicht verliere.

Was mir dabei geholfen hat, war ein Workshop den ich auf der Website „Skillshare“ gefunden habe. Der Workshop hieß „The Beginners Guide to Getting Organized”. Ich schreibe mir gleich alles in meinen Kalender rein und was ich am heutigen Tag erledigt haben muss, damit ich zu keinem Stress komme. Außerdem hat mir die To-Do-Liste, über die auch im Workshop geredet wurde, sehr geholfen. Hier habe ich alles händisch aufgeschrieben, damit ich auch nichts vergesse, falls ich mal Stress hatte.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass die Zeit ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Auch das ich mit keinem Kontakt haben durfte, fiel mir nicht leicht. Mit der Zeit habe ich in die Routine reingelebt und eigentlich finde ich es ganz okay. Ich kann ausschlafen und habe mehr Zeit, um meine Schulsachen zu erledigen. Der Nachteil jedoch ist, dass man keinen Lehrer bei sich hat, der einem den Stoff erklärt oder Freunde, mit denen man seinen Spaß haben oder mit denen man gemeinsam lernen kann. Diese Zeit werden wir auf jeden fall nie vergessen!

Gastbeitrag von Sarah Baghdadi