Sie zählt zu den mnemotechnischen Lernmethoden und Assoziationstechniken. Die Loci-Methode hilft Menschen sich eine Abfolge von Dingen leichter zu merken und das ohne größeren Aufwand.

Dabei versucht man Lerninhalte, mit Hilfe von fiktiven Strukturen, in eine Reihenfolge zu bringen und somit miteinander zu verknüpfen. Man definiert sich sozusagen „geistige“ Variablen, wie zum Beispiel Gegenstände in einem Raum, die dann mit verschiedenen Inhalten verknüpft werden. Als Alternative zum Raum ginge auch noch ein bekannter Weg, wie den täglichen Schul- oder Arbeitsweg. Der Ort der zum Verknüpfen gewählt wird, muss eine ausreichende Anzahl an Details aufweisen, damit genügend Ankerpunkte als Variablen vorhanden sind.

Der mutmaßliche Ursprung der Technik geht auf die alten Griechen zurück, als Wissenschaftler, aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit von Büchern, noch den Großteil ihres Wissen auswendig lernen mussten. Auch Redner aus der Antike nutzten die Loci-Methode, um sich ihre Reden merken zu können.

Viel Glück an alle, die nun versuchen, sich mit Hilfe dieser Methode Etwas zu merken!